FAQ

Frequently Asked Questions

Einen Stream kann man sich eher als eine hochwertige Fernsehshow vorstellen in der an einer Location sehr hochwertig gefilmt und live übertragen wird. Das Publikum kann daher einige tausend Personen groß sein. Je nach Streaming Service im Hintergrund sind der Publikumsgröße eigentlich keine Grenzen gesetzt. Eine Web-Conference dagegen ist dazu da, um mit einer begrenzten Anzahl an Leuten wie in einem Workshop zu kommunizieren. Ab 6 Teilnehmer können diese Formate schnell sehr unproduktiv werden oder störend wirken, da sie eigentlich nicht für Veranstaltungen konzipiert wurden. . 

Im Streaming werden daher vor allem Chats genutzt, um die Interaktivität und den Austausch sicherzustellen. Da es sich um ein Echtzeitformat handelt ist es dennoch sehr nah an den Teilnehmern dran und es wird stark auf die Fragen eingegangen. Der Erfolg der großen Live-Streaming-Plattformen in den vergangenen Jahren zeigt das Potenzial dieses Formates für virtuelle Veranstaltungen.

Uns war es von Anfang an wichtig, die Events, die vor Ort stattgefunden haben, nicht einfach in die virtuelle Welt “abzufilmen” und es dann ein virtuelles Event zu nennen. So gibt man den Zuschauer nicht einmal die Chance sich wirklich in das Programm/den Veranstaltungsablauf einzubringen.  Wenn die Teilnehmer nur den Bildschirm haben, um “dabei sein zu können”, benötigt ein gestreamtes Event eine ganz andere Dramaturgie, als das Event vor Ort. Wie wird das Socializing sichergestellt? Kann es auch Breakout- oder Networking-Sessions geben? Und wie werden diese moderiert und gesteuert, damit der ‘Flow’ der Veranstaltung nicht unterbrochen wird? All das ist Teil des “Virtual Event Playbooks”. 

Ein Stream ermöglicht allein aufgrund der Qualität des Bildes und der Studio-ähnlichen Situation den Teilnehmern ein anderes Erlebnis. Ein Stream-Event wird stärker geführt und mit Einspielern und Co-Moderatoren (die auch virtuell zugeschaltet werden können) zu einem Erlebnis, das eher einer guten Live-Show im Fernsehen ähnelt, bei der man aber dem Moderator in Echtzeit Fragen stellen kann und so das Geschehen steuern kann. So ist zum Beispiel sogar ein virtuelles Social Event bzw. eine Party am Abend denkbar, die über den Stream abgebildet werden kann. Die Cloud-Clubbing-Szene, die in der Corona-Zeit entstanden ist, hat es vorgemacht. Wir haben dazu ein Beispiel in unseren Case Studies.

Für den Aufbau und die Einrichtung sollte je nach Location mit einem Tag gerechnet werden. Wir bringen alles an Equipment mit, benötigen aber einen LAN-Zugang sowie einen technischen Ansprechpartner vor Ort, der die Raum- und/oder Beleuchtungstechnik steuert. Ton, Kameras sowie Streaming-Setup bringen wir mit und richten die Location so ein, dass ein ansprechendes Studio-Bild, passend zum Veranstaltungsanlass gesendet werden kann.

Wenn wir den Speaker bzw. Host stellen sind wir zusammen mit Streaming-Regie, Kamera- und Tonleuten ungefähr zu sechst. Je nach Stream Umfang kann hier aber auch von der Personenanzahl aufgestockt oder heruntergeschraubt werden. Virtuell werden dann je nach Größe der Audience noch 1-2 Moderatoren für den Chat zugeschaltet.

Wir benötigen eine solide LAN basierte Internetverbindung (Upload min. 20 Mbit/s) oder sicheren LTE-Empfang in der Location. Wichtig ist, dass wir kein Gäste-WLAN oder ähnliches nutzen können, da eine Sicherstellung einer stabilen Verbindung so nicht möglich ist. 

Ansonsten genügen Stromanschlüsse in der Nähe der Bühne bzw. der Location von der gestreamt werden sollte und Klarheit über die Ton- und Lichtverhältnisse vor Ort. Wir bringen LEDs und auch Audio-Equipment mit, aber es hilft, wenn wir wissen, wie es vor Ort aussieht. Ein Location-Check vorab ist somit immer erforderlich bei fremden Locations.

Das ist das Schöne am Stream – eigentlich braucht es nur einen Laptop, Tablet oder Smartphone mit Internetverbindung und ich kann über die gängigsten Browser den Stream verfolgen. Parallel können dann die Chatgruppen bspw. die firmeninternen Netzwerke wie Microsoft Teams oder Slack genutzt werden, um die Zuschauer in den Stream auch aktiv einzubeziehen.

Beides ist möglich. Es gibt viele öffentliche Vorträge aber wir stellen unseren Kunden eigene “virtuelle Bühnen” mit dem Stream-Fenster zur Verfügung und können auch eine passwortgeschützten Zugang für interne oder bezahlte Veranstaltungen anbieten.

Ja, es können je nach Inhalten das gesamte Event oder auch einzelne Ausschnitte für Teilnehmer oder die Nachvermarktung geteilt werden. Wir bieten außerdem die Option ein Best-of- oder Highlight-Film für unseren Kunden nach der Veranstaltung zu kreieren oder sogar Behind-the-Scenes von der Veranstaltung selbst zu filmen und zu einem Film zu schneiden, sofern gewünscht.

Als Kameras sind u.a. RED GEMINI 5K, Panasonic sowie diverse Blackmagic Kameras in Studioqualität im Einsatz, um ein hochwertiges Studio-Bild neben den Einspielern und zugeschalteten Gästen zu ermöglichen. Mit MacPro’s der neusten Generation haben wir zudem höchstmoderne Hardware für den langfristigen Betrieb, ohne an Flexibilität zu verlieren.